Wir schaffen Zukunft

P1 / Wir schaffen Zukunft

Ein Buch mit Haltung

Wie kann nachhaltiger Wandel gelingen – in Unternehmen, in Organisationen, in unserer Gesellschaft?
Das Buch „Wir schaffen Zukunft: Standort Deutschland – nachhaltig erfolgreich“ bringt Stimmen zusammen, die genau das anpacken. Es ist keine Sammlung fertiger Lösungen, sondern ein vielstimmiger Blick auf Herausforderungen, Mut, Irritationen – und echte Veränderungsbereitschaft.

Mehr als 20 Praxisbeispiele zeigen, wie Zukunft heute schon gestaltet wird. Mit dabei: Wir, P1 Consulting – vertreten durch unsere Kolleginnen Petra Peres und Lena Brandes, die in ihrem Beitrag über regenerative Organisationen schreiben – und darüber, warum ein „Weiter so“ keine Option ist.

Herausgegeben von Anabel Ternès von Hattburg, Lisa Aigner, Holger Holland & Katja Werner, Vahlen Verlag (2025).

Gedanken, Zweifel, Mut – wie unser Buchbeitrag entstanden ist

Was passiert, wenn zwei Beraterinnen plötzlich Kapitel-Autorinnen werden?
Petra Peres und Lena Brandes sprechen über anfängliche innere Zweifel, gemeinsame Hotel-Schreibnächte – und darüber, warum es sich lohnt, einfach loszugehen.

Was war der Ausgangspunkt für euren Beitrag?

Lena: "Mich hat vor allem beschäftigt, dass ich nicht das Selbstbild/Selbstverständnis habe, zu dem Gebiet Expertinnenwissen zu haben und die Frage, ob ich damit die Richtige für das Vorhaben bin. Und dann direkt gefolgt von: ja klar. Irgendwo muss man ja anfangen und Menschen müssen Dinge anders tun, damit die große Masse irgendwann in Bewegung kommt. Ich wollte also nicht auf der Zuschauerbank sitzen, sondern bewegen. Ansonsten war es die Frage: wie und wann schreiben? In welche nicht vorhandene Lücke des Kalenders schieben wir das?"

Petra: "Regeneratives Wirtschaften treibt mich inhaltlich schon viele Jahre um. Für den Buchbeitrag gab es mehrere Impulse, sie alle hatten etwas mit Teilen, Unterstützen, Mutmachen zu tun und weniger mit „wir wissen, wie es geht“."

Was ist die zentrale Botschaft eures Textes – in einem Satz?

Lena: "Tu was, leg los – und sei es noch so (vermeintlich) klein."

Petra: "Es lohnt sich, loszulaufen.
Wir lernen im Gehen.
Es gibt mehr als du denkst."


Gab es Momente, an denen ihr euch beim Schreiben uneinig wart?

Petra:"Lena und mich treiben ähnliche Themen um. Und auch wenn wir das voneinander wissen, war es doch erstaunlich, wie inspirierend der Austausch ist und wieviel neue Gedanken er in mir ausgelöst hat."

Lena: "Wir waren uns immer einig – vor allem dankbar über Vorschläge und Weiterentwicklung während man selbst mit Kopf und Bauch in anderen Themen steckte. Meine Wahrnehmung. Besonderer Moment: nächtliche Schreibwerkstatt im Hotelzimmer, virtuell zusammensitzend."

 

 

Welche Erfahrung aus eurer Beratungspraxis ist in den Text eingeflossen?

Lena: "Erfahrung und Wissen darüber, was Veränderungsprozesse bringen und die Reflexion der eigenen organisationalen Entwicklung sowie interner Klärungsprozesse."

Petra: "Zum einem die Erfahrung, dass es viel Unsicherheit gibt und den großen Wunsch, DAS Richtige zu tun. Aber das eine Richtige gibt es nicht.
Zum anderen erlebe ich in meiner Arbeit zunehmend, dass sich Organisationen auf den Weg machen, Schritt für Schritt."


Was bedeutet für euch persönlich: „Zukunft schaffen“?

Petra: "Die Zukunft braucht mich nicht, aber ich brauchen die Zukunft. Und in der Zukunft, wie im Buch beschrieben, mehr Teil der Lösung als Teil des Problems zu sein, klingt doch irgendwie erstrebenswert."

Lena: "Für mich bedeutet das Zukunft gestalten, indem wir uns bewusst machen, welche Auswirkungen unser Handeln hat und damit achtsam umgehen. Das bedeutet für mich auch Rücksichtnahme und Respekt vor Lebensrealitäten anderer. Beispiel: Ein Fast Fashion Produkt sorgt im Herstellungsprozess für eine Menge Leid und Ressourcenaufwand. Nur damit wir ein kurzzeitiges Konsumglück mit einem schicken T-Shirt für 9.90 EUR erleben. Der echte Preis ist jedoch viel höher. Natürlich kann ein Mensch allein nicht das Klima retten, aber wir alle können im Rahmen unserer Möglichkeiten einen Beitrag leisten und der Hebel großer Unternehmen ist m.E. ungemein größer. Als Mitarbeiterin kann ich Verantwortungsübernahme bei meinem Arbeitgeber einfordern. Als Führungskraft kann ich mich dafür einsetzen. Das bedeutet für mich gestalten. Prüfen was du tun kannst und dann einen Beitrag für eine gesunde Welt leisten. Es bedeutet für mich nicht: bewältigen. Das steckt mit drin, ist aber gedanklich nicht mein Fokus."


Wenn ihr eine Frage an die Leser*innen stellen würdet – welche wäre das?

Lena: „Welche kleine Veränderung in deinen Routinen, Gewohnheiten wäre leicht umzusetzen?“

Petra: „Wer will ich gewesen sein?“

 

 

Vom Gedanken zur Praxis: Unsere Formate für eine enkeltaugliche Wirtschaft

Was im Buch „Wir schaffen Zukunft“ an Gedanken angestoßen wird, leben wir auch in unserer täglichen Arbeit:
Wir begleiten Organisationen und Führungskräfte dabei, Verantwortung zu übernehmen, mutige Schritte zu gehen und regenerative Wege in ihrem Alltag zu verankern.

In drei praxisnahen Formaten bringen wir genau das zusammen: Haltung, Handlungsspielraum und Handwerkszeug – für alle, die Zukunft nicht nur diskutieren, sondern gestalten wollen:

Zu den Formaten "Regenerative Führung"


Zum Format "Regenerative Business Approach"